2026
moduCare
Modularer Haushaltsassistent: moduCare
Mit der Patientenzahl wächst in einer alternden Gesellschaft auch der Bedarf an Haushaltshelfern zum Öffnen von Tuben, Flaschen und Schraubdeckeln. Das Team stellt moduCare vor als praktisches und designstarkes System für alles.
Geschäftsidee:
Viele hässliche Haushaltshelfer mit nur einer Funktion gibt es genug, findet das Team. Doch gerade die zahlreichen Menschen mit Tremor und Parkinson, Arthrose und Altersschwäche wünschten sich ein ebenso praktisches wie ästhetisch ansprechendes Modulsystem für den Haushalt, das fest sitzende Schraubdeckel öffnen und Tuben ausdrücken kann. Die elektronische Produktvisualisierung zeigt: moduCare besteht aus einer variabel einsetzbaren, am Tisch verbleibenden Klemme und einem Dock-System mit Bajonett-und Dreh-Klick-Mechanik. Ein Modul zum sicheren Fixieren von Gegenständen und ein Drehmodul für Schraubdeckel sind bereits entwickelt. Als Erweiterung des Angebots sollen ein Dosier- und Druckmodul folgen. Ein Modul lässt sich „ohne App, ohne Akku und ohne Strom“ mit einer Handbewegung austauschen – „Einsetzen, 30° drehen, Klick“, so der Claim. Das Team nennt das Produktdesign „bewusst wohnraumtauglich: kein Klinik-Look, kein Stigma.“ Als nächster Schritt werden ein Prototyp für den 3D-Druck und eine Kleinserie angekündigt, dafür ist Startkapital in Höhe von 6000 bis 8000 Euro erforderlich. Das Team nennt sein Finanzierungskonzept „diversifiziert und risikoarm“ und verzeichnet Umsatzgrößen für die ersten Jahre. Dem Direktvertrieb über Webshop und Landingpage und mit Social-Media-Marketing folgt der Aufbau eines Netzwerks von Handels- und Empfehlungspartnern. Phase 3 im Jahr 2028 sieht Messeauftritte, Erweiterung des Modulangebots und den Ausbau des Partnernetzwerks vor, eine Zusammenarbeit mit Krankenkassen soll folgen.
Team:
Leonie Caesar, Charlotte Fiederle, Julia Caesar
Schule:
Städtisches Gymnasium Löhne (Löhne)
Lehrkraft:
Tim Vormfenne
Sparkasse:
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