2026
stumdy
Automatisch lernen: stumdy
Nach vielen Stunden auf TikTok, Instagram und Snapchat fehlt die Zeit fürs Vokabeltraining, findet das stumdy-Team, und entwickelt eine vorgeschaltete App, die den Zugang zu Social-Media-Plattformen erst dann freigibt, wenn der Lernstoff sitzt.
Geschäftsidee:
Soziale Medien kosten viel Zeit, die zum Lernen von Fremdsprachenvokabeln fehlt, stellt das stumdy-Team aus Heidelberg fest. Im Wachstumsmarkt für EdTech-Anwendungen gebe es zwar schon Lern-Apps für 13- bis 19-Jährige. Aber bisher fehle eine Anwendung, die Vokabeltraining und App-Blocking miteinander verbinde. Die stumdy-App öffnet sich automatisch vor jeder ausgewählten Social-Media-Anwendung und schiebt eine Vokabelabfrage ein. Erst wenn die Antworten stimmen, gibt das Programm den Zugang zur Plattform frei. Das sorge für mehr „sinnvolle, nicht zusätzliche Bildschirmzeit“, so das Team. Der technische Partner von stumdy ist gleichzeitig beteiligter Gesellschafter, weitere Investoren und Förderpartner sollen folgen. Der Vertrieb läuft über die App-Stores von Apple und Google. Werbung und Kommunikation starten auf TikTok und Instagram per Film und Influencer-Kooperationen, später kommen Schulpartnerschaften und Bildungsmessen hinzu. Das Team entwickelt im Konzept ein Freemium-Modell mit monatlichen Kosten von 1,99 Euro. Die kostenlose Version soll alle Kernanwendungen enthalten, denn das Team legt Wert auf Bildungsgerechtigkeit.
Team:
Amelie Bindseil, Justus Bindseil, Lucas Schellhammer
Schule:
Elisabeth-von-Thadden-Schule (Heidelberg-Wieblingen)
Lehrkraft:
Steffen Schellhammer
Sparkasse:
Sparkasse Heidelberg